Der Abend
Ein Abend hat einen Verlauf. Wer ihn kennt, führt ihn.
Zwischen Sektempfang und letztem Song liegen acht bis zehn Stunden mit sehr unterschiedlichen Stimmungen. Ich plane sie vorher mit euch durch — und passe sie im Verlauf an das an, was tatsächlich im Raum passiert.
Sektempfang
Goldene Stunde. Groovige, akustische Sachen und ruhiger House im Hintergrund. Laut genug, dass es nicht still wirkt, leise genug für das erste Gespräch zwischen Gästen, die sich noch nicht kennen.
Dinner
Warme Flächen, nichts drängt. Für mich die wichtigste Stunde des Abends — hier sehe ich, wer da ist, wie alt eure Gäste sind, wer schon wippt und wer noch sitzt. Danach weiß ich, wohin der Abend laufen kann.
Eröffnungstanz
Euer Song, sauber eingespielt, mit ruhigem Licht — und vorher bis ins Detail besprochen: wie ihr tanzen wollt, ab welcher Stelle des Songs, die Endpose, ob mit Moderation und Applaus. Dann der Übergang, für den das alles gemacht ist: Der erste Party-Starter holt eure Gäste zu euch auf die Fläche, und die zehn geplanten Songs danach lassen sie nicht wieder los.
Peaktime
House, Hip Hop, Latin, EDM, dazu 80er, 90er und 2010er. In Blöcken von sechs bis zehn Songs, harmonisch verbunden. Die Tanzfläche bleibt voll, weil zwischen den Stilen kein Loch entsteht.
Ausklang
Der Moment, in dem alle noch einmal mitsingen. Danach wird es warm, ruhig und langsam. Ein Abend soll enden, nicht abbrechen.
Signature · Sektempfang
Sunset Session
Die tiefe Sonne übernimmt das Licht, ich übernehme den Rest: Jazz, Acoustic und groovige Sets, die Gespräche tragen, statt sie zu übertönen. Auf Wunsch hole ich einen Live-Musiker dazu, der sich in mein Set einfügt, statt dagegen zu spielen.
Die Sunset Session ist der Moment, in dem eure Gäste ankommen — und der Anfang des Spannungsbogens, der beim Eröffnungstanz zündet.
DJ + Live
Wenn ein Saxofon über den Beat legt.
Manche Momente wollen mehr als einen guten Übergang. Für den Sektempfang, den Eröffnungstanz oder die Peaktime hole ich Live-Musiker dazu — Saxofon, Percussion oder eine Sängerin. Ich bleibe der rote Faden, die Musiker sind die Ausrufezeichen.
Abgestimmt wird das wie alles andere: vorher, mit euch.
Der ganze Tag, ein roter Faden
Viele Paare buchen mich für den Abend — genauso oft begleite ich den ganzen Tag.
Die freie Trauung. Einzug, Ringtausch, Auszug: die Momente, in denen Musik trägt, ohne aufzufallen. Sauber eingespielt, auf den Punkt.
Sektempfang und Dinner. Die Sunset Session als Auftakt, danach Musik, die das Dinner begleitet, während ich eure Gäste lese.
Die Nacht. Vom Eröffnungstanz bis in die Morgenstunden — die Party, von der eure Gäste noch beim Frühstück erzählen.
Wie wir das vorbereiten
Vier Schritte, in denen aus einem Datum ein Abend wird.
Kennenlern-Call
Ein Videocall, etwa 30 Minuten. Ihr erzählt von euch, ich stelle Fragen, und wir merken beide, ob es passt. Ich nehme bewusst nicht jede Anfrage an — und ihr sollt genauso bewusst entscheiden können.
Musikalisches Konzept
In weiteren Gesprächen legen wir Genres fest, Zeitfenster, den Eröffnungstanz und die ersten zehn Songs danach — und die Songs, die auf keinen Fall laufen dürfen. Diese Liste nehme ich genauso ernst wie die Wunschliste.
Ablaufplan
Kurz vor der Hochzeit gehen wir den Tag Punkt für Punkt durch und stimmen ihn mit eurer Location und eurer Planung ab. Wer wann was macht — und was passiert, wenn es anders kommt.
Am Tag selbst
Ich baue früh auf, bin ansprechbar und halte mich an den Plan — bis er nicht mehr passt. Dann entscheide ich nach dem, was im Raum passiert.
Häufige Fragen
Was Paare dazu wissen wollen.
Wie lange spielst du an einem Abend?
Üblich sind acht bis zehn Stunden vom Sektempfang bis zum letzten Song. Die genaue Dauer legen wir im Ablaufplan fest, eine Verlängerung in der Nacht ist meist möglich.
Spielst du auch die freie Trauung und den Empfang?
Ja. Trauung, Sektempfang und Abendfeier bespiele ich aus einer Hand — mit demselben roten Faden, von der leisen Musik zum Einzug bis zur Party in der Nacht.
Können wir eine Wunschliste und eine Verbotsliste abgeben?
Ja, beides. Die Verbotsliste ist mir dabei genauso wichtig wie die Wunschliste — Songs, die eine bestimmte Erinnerung tragen oder die ihr nicht hören wollt, laufen nicht.
Nehmt ihr Musikwünsche von Gästen an?
Ja, wenn ihr das wollt. Auf Wunsch lege ich vor der Party Musikwunschkarten auf die Tische. Ich prüfe jeden Wunsch gegen eure Verbotsliste und gegen den Zeitpunkt im Abend — ein Wunsch, der die Tanzfläche leert, wird nicht gespielt, sondern später eingebaut.
Moderierst du auch?
Dezent. Ansagen zum Ablauf, Übergaben ans Brautpaar, Hinweise für die Gäste. Ich stelle mich nicht in den Vordergrund — die Musik führt den Abend, nicht das Mikrofon.
Wir sind uns beim Song für den Eröffnungstanz nicht einig — findet ihr ihn mit uns?
Ja, und meistens schneller als gedacht. Bewährt hat sich der Blick auf euren gemeinsamen Moment: der Song, der zu einer Geschichte von euch beiden gehört. Bleiben zwei Favoriten, schreibt jeder für sich fünf Titel auf — steht einer auf beiden Listen, ist die Suche vorbei.
Wie lang sollte der Eröffnungstanz sein?
Anderthalb bis zwei Minuten sind ein guter Rahmen — der Tanz soll ein Moment sein, kein Programmpunkt. Euer Song wird sauber eingespielt und sauber aufgelöst, und direkt danach beginnen die zehn geplanten Songs, die alle Generationen auf die Fläche holen.
Kann man Live-Musiker dazubuchen?
Ja. Für den Sektempfang, den Eröffnungstanz oder die Peaktime hole ich auf Wunsch Saxofon, Percussion oder eine Sängerin dazu. Die Musiker fügen sich in mein Set ein — ich bleibe der rote Faden des Abends.
Nächster Schritt
Der erste Schritt: ein Kennenlern-Call.
Erzählt mir von eurem Tag. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen mit einer ehrlichen Einschätzung — auch dann, wenn ich nicht der richtige DJ für euren Abend bin.
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